Kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie ist ein anerkanntes Therapieverfahren, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.
Bei dieser Therapieform werden sich konkret die aktuellen Probleme eines Klienten oder einer Klientin angesehen und es wird gemeinsam daran gearbeitet, Lösungen zu finden.
Der Fokus liegt weniger in der Vergangenheit der Klienten, sondern konzentriert sich darauf, die Probleme im Hier und Jetzt anzugehen.
Auf welcher Grundannahme basiert die kognitive Verhaltenstherapie?
Der Mensch denkt durchschnittlich pro Tag 60.000 -70.000 Gedanken.
70% sind flüchtige, nebensächliche Gedanken, 3 % positive, aufbauende, kreative Gedanken und 27% negative, destruktive Gedanken, die sich ständig wiederholen. Ein einzelner negativer Gedanke der uns beschäftigt, kann unsere Stimmung mehrere Stunden lang dominieren.
Oftmals sind es die täglichen immer wiederkehrenden negativen Gedanken, die durch unsere oft automatischen Bewertungen zu unliebsamen Gefühlen und dem daraus resultierende Verhalten führen. Man spricht von Glaubenssätzen bzw. Grundannahmen. Gelernte Muster unseres Verstandes.
Diese werden durch unsere Lebensgeschichte geprägt und beeinflusst und damit, wie wir uns selbst unsere Mitmenschen und das Leben generell sehen und bewerten.
Diese inneren Überzeugungen wirken sich auf unsere Gedanken, Gefühle, Handeln sowie unser Verhalten aus, die unser Leben gestalten. Oft sind wir uns dieser Grundannahmen nicht bewusst. Wenn negative Glaubenssätze stark ausgeprägt sind, kann das zu Selbstabwertung, unangenehmen Gefühlen, sozialem Rückzug sowie psychischen Erkrankungen führen.
Beispiele für negative Glaubenssätze/Grundannahmen über sich:
„Ich bin nicht gut genug“
„Ich bin unwichtig."
„Ich bin nicht liebenswert“
„Ich bin zu klein/groß/dick/dünn“
„Ich bin zu schwach“
„Ich habe immer Angst“
„Ich bin anders“
„Ich mache alles falsch“
„Ich werde immer verlassen“
Die positive Erkenntnis ist, dass diese Überzeugungen erlernt sind und man sie auch wieder ablegen kann. Unser Gehirn ist nicht statisch, sondern hat die Fähigkeit sich zu verändern; indem man neue Gedanken wählen und denken kann.
„Das Glück deines Lebens
hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
- Marcus Aurelius -
Wie kann ich mir den Therapieablauf vorstellen:
Der erste Schritt ist, dass wir gemeinsam Ihre negativen Gedanken und Verhaltensmuster erkennen und diejenigen herausfiltern, die Ihnen das Leben schwer machen.
Danach lernen Sie diese aufzuschreiben und auf Richtigkeit sowie Realitätsnähe zu überprüfen,um festzustellen, ob Ihnen die Gedanken bzw. das dadurch ausgelöste Verhalten hilft oder schadet.
Im Anschluss werden wir gemeinsam neue funktionale und realistische Gedanken erarbeiten, um dadurch zu einer zielführenden Lösung Ihres Problems zu gelangen. Durch gemeinsame Übungstechniken werden sich die neuen Glaubenssätze festigen und fließen immer mehr in Ihren Alltag ein. Damit erhalten Sie das Werkzeug,aktiv Ihre Probleme anzugehen und somit zum Experten für sich selbst zu werden.
„In Wahrheit sind es nicht die Gegebenheiten unserer Umwelt,
die uns das Leben erschweren,
sondern die Bewertungen und Glaubensätze,
die wir durch unsere Lebensgeschichte mit uns herumtragen.“
Was ist Coaching nach Rogers?
Die Gesprächspsychotherapie wurde von dem Psychologen Carl Rogers entwickelt. Sie basiert auf der Grundannahme, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, sich konstruktiv zu entwickeln und Probleme eigenverantwortlich zu lösen. Dies ist möglich, wenn seine Ressourcen und Potenziale erkannt und gefördert werden.
Bei diesem personenzentrierten Ansatz nehme ich als „Coach“ die Perspektive des Klienten oder der Klientin ein und spiegele ihm durch aktives Zuhören die wahrgenommenen Gefühle, Werte und Wünsche wider. Diese Gesprächstechnik hat großen Einfluss auf den Prozess, der bei dem Klienten angestoßen wird.
Individuell und auf Ihre Bedürfnisse angepasst, greife ich auch gerne auf Wissen meiner Coach und Trainerausbildung zurück.
Zum Beispiel Modelle wie „ das Innere Team“, „das Lebensrad“ oder „Übungen zur Selbststärkung“. Des Weiteren lasse ich auch gerne „Achtsamkeitsübungen“ sowie „das Entwickeln von Routinen im Alltag“ in meine Arbeit einfließen.
Es wird beim Coaching das Vorliegen einer psychischen Erkrankung ausgeschlossen.